Die Vision

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Die Vision

Das Projekt „Fabelhaftes Wien“ wurde im Rahmen der Akademie für Zivilgesellschaft gegründet, um langfristig zu einem besseren Verständnis der verschiedenen in Wien lebenden Volksgruppen untereinander und der bewussten Wahrnehmung des jeweils „Anderen“ beizutragen.

Projektidee und Beschreibung des Pilotprojektes

Als Pilot einer Reihe von mehrsprachigen Publikationen und Veranstaltungen wird am am 21. Februar 2018 (internationaler Tag der Muttersprache) in Kooperation mit dem Wiener Verlag edition libica eine gedruckte Anthologie mit fabelhaften Erzählungen in möglichst vielen in Wien gesprochenen Sprachen erscheinen. Die Fabeln steuern in Wien lebende Menschen bei, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Die Fabeln werden jeweils in der Originalsprache und in deutscher Übertragung abgedruckt, um dem Lesepublikum einen Eindruck der verschiedenen Schriftsprachen zu vermitteln. Eine Begleit-CD soll einen klanglichen Eindruck der vertretenen Sprachen vermitteln. Parallel dazu entsteht eine Website mit mutlimedial aufbereiteten Materialien zum Buch für den mehrsprachigen Unterricht.

Das Projektkonzept und die Konzeption der Anthologie stellen wir am 21. Februar 2017 in der Zweigstelle Philadelphiabrücke der Büchereien Wien erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor. Dabei wollen unseren BesucherInnen Gelegenheit bieten, sich über die Motivationen und Zielsetzungen des Projektes fabelhaftes wien eingehend zu informieren.

Während der daran anschließenden einjährigen Vorlaufphase bis zur Veröffentlichung der Anthologie wollen wir möglichst viele Menschen einladen, die mehrsprachige Anthologie mitzugestalten.

Was muss das Projekt (längerfristig) leisten?

Mehrsprachige Lesebücher sollen einerseits jenen in Wien lebenden Menschen, die Deutsch nicht als Erstsprache sprechen, eine Stimme zu geben, und andererseits die „Wiener(innen)“ mit deutscher Erstsprache dazu auffordern, sich mit dem „Anderen“, dem vermeintlich „Fremden“ auseinanderzusetzen. Mehrsprachige Anthologien betonen die Sprachenvielfalt in Wien als Bereicherung und können als Arbeitsgrundlage für Workshops und für den mehrsprachigen Schulunterricht Verwendung finden. Außerdem versteht sich das Projekt „Fabelhaftes Wien“ längerfristig als Projekt zur Realisierung virtueller und realer interkultureller Begegnungen auf den Gebieten Literatur, Philosophie und Kunst.

Was muss die Projektleitung leisten?

  1. Mitwirkende suchen und einladen
  2. Tonaufnahmen und Gespräche mit den Mitwirkenden
  3. Sichtung, Manuskriptbearbeitung, Lektorat und Zusammenführung der eingereichten Fabeln
  4. Satz und Layout (Buchblock), Umschlaggestaltung, Info-Folder erstellen
  5. (Demo-)Website erstellen, Materialien für den multimedialen mehrsprachigen Unterricht erstellen
  6. Kontaktaufnahme und Vernetzung mit relevanten Medien zur Etablierung des Projektes
  7. Planung, Organisation und Durchführung der Buchpräsentation am Tag der Muttersprache

Mögliche Kooperationspartner

Büchereien Wien | VHS Wien | Sprachencafe | Stadtmagazin „biber“ | Literaturhaus | Weltkulturschule | ?

Weitere Infos und Ansprechpartner

Simone Klein: simone.klein@libica.org
Elisa Hebenstreit: fabelhafteswien@gmail.com

Email this to someonePrint this pageShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn